Bastelkeller

Müllitäralarm

Wie fast alle Herren Eidgenossen musste auch ich meine Tage bei der Swiss Army absitzen. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich an einem Standort wunderbar eingerichtet hat, sich die Zeit mit Ranzen-an-die-Sonne-halten vertreibt und dann trifft der Worst-Case ein: Inspektion am Standort!
Da kommen dann von Oblt Pickelface so dumme Fragen wie "Sind mer eigentlich im Zivilschutz, oder was?" und "Wo isch diä Wiifläsche anecho wo grad vorher do gstande isch?" (Weinflasche? Hääää? Bei uns...? Nöööö... Achso... er meint die Weinflasche... Die hat ja der geistesgegenwärtige Kamerad gerade eben verschwinden lassen).

Damit das nicht wieder vorkommt gibt's ab sofort den Müllitäralarm

Aufbau

Links zwei Bewegungsmelder (PIR), rechts das Alarmcenter. Das ganze gespiesen mit Müllitärüblichen Taschenlampenbatterien so, dass man diese bei Status "leer" auch anständig und ohne aufzufallen retablieren kann. Der eben genannte Status wird rein rechnerisch nach etwa 7 Tagen Dauerbetrieb erreicht sein. In der Praxis hat der Müllitäralarm noch nicht ganz so viele Stunden drauf.

Funktion

Zwischen den beiden Meldern und dem Center kann ein Müllitärüblicher Felddraht (2-adriges Telefongewirr) gespannt werden. Da wir netterweise eh zwei Rollen mit je 500m an Board haben die aber so gut wie nie brauchen kommt das ganz gelegen. Die Sensoren lassen sich also beide bis zu 500m absetzen.
Wird einer der Sensoren ausgelöst, schickt er einen Strom von etwa 20mA ans Center und dort ertönt ein grässlich lautes Piepsenund eine der beiden Superhellen LED (rot und blau) kriegt die Erleuchtung. Aufgrund der Farbe kann der Eidgenosse dann entscheiden welcher der beiden Sensoren angesprochen hat. Damit man Zeit hat nachdem Alarmton zu gucken von welcher Seite sich die Inspektion anpirscht sprich: in welchen Sensor sie gelatscht sind wird die LED erst allmählich wieder dunkel.